Ein Umzug mit Baby oder Kleinkind ist kein normaler Umzug. Es ist ein Projekt auf zwei Zeitebenen gleichzeitig: Auf der einen Seite stehen Umzugskartons, Ummeldungen, Handwerker und hundert offene Aufgaben. Auf der anderen Seite steht ein Kind, das noch nicht versteht, warum sein Kuscheltier plötzlich weg ist, warum die Wohnung komisch leer aussieht – und warum Mama und Papa so angespannt sind.
Ich habe das zweimal erlebt. Als mein Sohn neun Monate alt war, haben wir unsere erste Wohnung aufgegeben und sind in eine größere gezogen. Als meine Tochter zwei Jahre alt war, folgte ein weiterer Umzug. Beide Male war ich als Teilzeit-Papa voll im Geschehen – nicht als stiller Beobachter, sondern mittendrin. Und beide Male habe ich gelernt: Das Chaos am Umzugstag entsteht fast immer in den Wochen davor. Wer zu spät anfängt oder das Falsche zuerst macht, zahlt es am Ende mit Nerven.
Diese Checkliste ist nach Zeitfenstern gegliedert – weil das der einzig sinnvolle Ansatz ist. Nicht nach Zimmern, nicht nach Themenbereichen, sondern danach, was wann getan werden muss.