Kochen mit Kindern – Ein kulinarisches Abenteuer

Kochen mit Kindern - Ein kulinarisches AbenteuerGastartikel*

Reinlich und gesittet geht es auf keinen Fall zu, wenn Kinder in der Küche hantieren. Doch das gemeinsame Zubereiten von Speisen ist schon für die Allerkleinsten ein sinnlicher Hochgenuss – und den gilt es zu erhalten.

Der frühe Umgang mit Lebensmitteln trägt nämlich dazu bei, dass unser Nachwuchs ein gesundes Essverhalten entwickelt und eine gewisse Selbstständigkeit erlangt.

Kochen mit Kindern – So klappt die Zusammenarbeit von Groß und Klein

Ab dem 2. Lebensjahr sind Kinder in der Lage, leichte Aufgaben beim Kochen zu übernehmen. Sie können beim Teig kneten helfen, mit einem Kindermesser weiche Zutaten schnippeln oder kalte Speisen verrühren. Da die Feinmotorik in diesem Alter voll in der Entwicklungsphase steckt, ist es normal, dass bei alldem etwas danebengeht. Zudem dauert das Kochen mit Kindern verständlicherweise deutlich länger. Darüber müssen sich Erwachsene im Klaren sein, bevor sie den Nachwuchs zum Helfen animieren. Alles andere geht sprichwörtlich in die Hose.

Kochen mit Kindern – Ein kulinarisches Abenteuer

Die kleinen Köche sollten „einfach mal machen“ dürfen, ohne dass gemeckert wird. Auch das Probieren der einzelnen Zutaten während des Kochens ist absolut erlaubt, ja sogar wünschenswert. Begriffe wie süß, sauer, scharf, salzig etc. bekommen dann für die Kinder eine Bedeutung und nicht nur das Essen, sondern schon das Zubereiten wird ein wahres Fest für die Sinne. Um dem absoluten Chaos in der Küche entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, nach jedem Kochgang gemeinsam aufzuräumen. Beim Spülen, Abtrocknen, und Krümel beseitigen können schon die Kleinsten helfen und bekommen gleich einen guten Sinn für Ordnung.

Wenn kleine Köche werkeln, steht Sicherheit an erster Stelle

Mehr als 30.000 Kinder ziehen sich jedes Jahr Verbrühungen oder Verbrennungen zu. Je jünger das Kind ist, umso größer ist das Risiko. Denn: zarte Babyhaut wird bereits ab 52 Grad verletzt. Zum Vergleich: ein frisch gebrühter Tee schlägt mit 76 Grad Celsius zu Buche, Kaffee ist sogar noch heißer. Vor allem bei kleineren Kindern unterschätzen Eltern oftmals deren Reichweite. In Sekundenschnelle ist eine Tasse oder der Topf mit dem kochenden Nudelwasser umgekippt und der heiße Inhalt ergießt sich über Arme und Hände des Kindes.

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Technische Küchengeräte, wie Wasserkocher, Herd und Backofen, sind somit für kleine Köche tabu – auch wenn das Umrühren der Suppe noch so viel Spaß macht oder der Kuchen bereits beim Backen so verlockend duftet. Kindern sollte, fern von heißen Gefahrenquellen, ein fester und gemütlicher Arbeitsplatz in der Küche eingerichtet werden. Hier ist ein sicherer Stand besonders wichtig, da die Kleinen oftmals einen Hocker o. ä. benötigen, um an Tisch oder Arbeitsplatte bequem agieren zu können. Dieser darf keinesfalls kippeln und muss eine großzügige Standfläche haben.

Bei den Küchenwerkzeugen sollten kindgerechte Varianten bereitliegen, die gut in der kleinen Kinderhand liegen und nicht zu schwer sind. Spezielle Kindermesser mit abgerundeter Spitze und Kindersparschäler sorgen beim Schneiden der Lebensmittel für Sicherheit. Zum Teil verfügen diese Modelle sogar über einen zusätzlichen Fingerschutz. Die Schneide eines guten Kindermessers sollte entgegen den Vorstellungen übervorsichtiger Eltern scharf sein. Dann müssen die Kinder beim Schnippeln nicht fest aufdrücken, was häufig zum Abrutschen des Messers führt. Eine niedliche Kinderschürze mit Namen und Lieblingsmotiv des kleinen Hilfskochs macht noch mehr Lust aufs Kochen und schützt zudem die Kleidung vor Verschmutzungen.

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Das ist schön bunt, das kommt in meinen Mund!

Wenn Kinder beim Kochen helfen dürfen, freuen sie sich auch aufs spätere Essen und sind bei der Auswahl ihrer Speisen weniger mäkelig. Kochen macht Essenslust und animiert zum Probieren von Lebensmitteln, die vielleicht vorher von dem Kind verschmäht wurden. Da lädt knackiges Gemüse und buntes Obst regelrecht zum Hineinbeißen ein und schmeckt mit einem selbst kreierten Dip ganz besonders lecker. Wenn gesunden und frisch gekochten Gerichten dann auch noch ein fantasievoller Namen gegeben wird, landen sie bei den Kids auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben.



Ein schönes Beispiel für ein schnelles und gesundes Essen sind die sogenannten „Goldtaler“. Hierfür werden Süßkartoffeln, Karotten und Zucchini in dünne Scheiben geschnitten, mit etwas Öl bestrichen und dann im Ofen schön kross gebacken. Dazu wird ein Dip aus Joghurt, Tomate, Pfeffer und Salz gereicht. Oder das superleckere „Kids-Knuspermüsli“: Einfach 400 g Haferflocken, 100 g gepufferte Quinoa und 200 g Chiasamen in eine Schüssel geben. Mit 300 g gemischten, grob gehackten Lieblingsnüssen mischen. 2 Esslöffel Kakao oder Kokosflocken dazugeben. Dann alles auf ein mit Backpapier belegten Blech verteilen und bei 180° Celsius ca. 25 Minuten rösten. Das Müsli abkühlen lassen und in einen wiederverschließbaren Behälter füllen. Verspeist wird das Knuspermüsli mit einer Portion Lieblingsobst und etwas Milch oder Joghurt. Angerichtet auf einem personalisierten Kindergeschirr, wie beispielsweise dem hochwertigen Geschirr von Littleli, werden solche Gerichte zu einem ganzheitlichen Fest für die Sinne!

*Gastartikel / Vielen Dank an das Team von Littleli.de, das mir diesen Gastartikel unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat.