Die Sache mit der Erstlingsausstattungs-Checkliste

Die Sache mit der Erstlingsausstattungs-ChecklisteAls wir Anfang 2014 unsere Tochter erwarteten, haben wir uns viel in Büchern und im Internet belesen. Wir wollten uns bestmöglich auf unseren ersten Nachwuchs vorbereiten und für alle möglichen Situationen und Abläufe gewappnet sein.

Im Nachhinein betrachtet (und mittlerweile mit dem zweiten Kind) haben wir uns viel zu verrückt gemacht, bzw. uns verrückt machen lassen. Viele der gekauften Sachen für die Erstlingsausstattung waren nutzlos – auf andere wichtige Dinge hatte uns niemand hingewiesen.

Im Internet findet man Baby-Checklisten wie Sand am Meer

Die für uns sinnloseste Anschaffung war ein Fläschchenwärmer. Jedesmal hatte die Flasche eine andere Temperatur und musste weiter erwärmt oder wieder gekühlt werden. Einige Male habe ich mich sogar an dem heißen Wasserdampf verbrannt. Wir sind nach den ersten Versuchen einfach dazu übergegangen, einen Schuss heißes Wasser zu der Mich zu geben. Nach kurzer Zeit hatten wir den Dreh und die richtige Menge raus. Der Fläschchenwärmer ist im Schrank gelandet und später dann bei Ebay.

Babyfläschchen ChecklisteStatt des Fläschchenwärmers hätten wir uns lieber von Anfang an einen Wipper besorgen sollen. Anfangs dachten wir, dass unsere Tochter doch auch gut auf einer kuscheligen Decke liegen kann und so ein Wipper überflüssig ist.

In vielen Momenten war unser Tochter auf der Decke unzufrieden. Als sie mit 3-4 Monaten etwas größer war und immer mehr von ihrem Umfeld mitbekommen hatte, haben wir uns dann einen Wipper gekauft. So konnte unsere Tochter beim Essen “mehr dabei” sein, da sie ganz leicht angewinkelt einen besseren Überblick hatte. Auch wenn man mal mit ihr alleine war, konnte man entspannt duschen, während sie im Wipper neben der Dusche stand und zugucken konnte.

Jedes Kind ist anders – Eltern auch

Eine weitere Erkenntnis nach der Geburt von unserem zweiten Kind ist, dass kein Kind gleich ist. So sind die Bedürfnisse der Kinder unterschiedlich. Hinzu kommen dann die Eltern, die unterschiedlichen Wert auf Dinge legen. Obwohl viele der zahlreichen Checklisten im Internet von sich behaupten, dass sie die ultimativste und vollständigste “Erstlingsausstattung-Checkliste” sind, können die Unterschiede in den Listen nicht größer sein. Zum Beispiel rät die eine Liste zu mindestens 15 Langarm-Bodies – eine andere Liste meint, dass 5 Bodies genügen.

So sind werdende Eltern noch verwirrter und da man ja nichts falsch machen will, besorgt man alle Teile von allen “wichtigen” Listen. Wenn man dann noch eine recht großzügige Familie hat, die regelmäßig fragt, was man denn noch alles benötigt, dann ist der Kinderkleiderschrank, das zukünftige Kinderzimmer und das Elternschlafzimmer schnell mit den verrücktesten Dingen gefüllt.

Es gibt “diese eine” Erstlingsausstattungs-Checkliste gar nicht

Checkliste für Baby ErstausstattungDeshalb will ich mit diesem Artikel keine eigene “Check-Liste für Erstlingsausstattung” ins Netz stellen. Denn mal ganz ehrlich: Es gibt diese eine Liste nicht!

Man kann eine Menge Geld sparen, wenn man nicht alles kauft. Sollte doch etwas benötigt werden und fehlen, dann kann man sich in Zeiten von Amazon doch sowieso alles innerhalb von einem Tag direkt an die Haustür liefern lassen. Wo ist also das Problem?

Bei der Planung dieses Artikels kam mir die Idee einfach mal andere Eltern nach Ihren größten Fehlkäufen zu fragen. Zusätzlich wollte ich auch wissen, welche Sache auf keiner Liste stand, sich jedoch als unabkömmlich erwiesen hat.

Man kann die Erfahrungen anderen Eltern auf sich einwirken lassen – aber man sollte sich nicht zu sehr verrückt machen lassen

Dazu habe nach Familien-Blogs, Mama-Blogs und Papa-Blogs gegoogelt und mir eine Liste mit den (laut Google) einflussreichsten Blogs erstellt. Diese Blogger habe ich angeschrieben und ehrlich gesagt kaum mit Rückmeldungen gerechnet. Schließlich ist meine Seite Krabbeldecken-ABC doch eher unbedeutend und in der Szene gänzlich unbekannt.

Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt und habe von einem Großteil der Blogger (16 Stück!!!) eine Rückmeldung mit Antworten bekommen. Da hatte ich die Familien-Bloggerszene wohl etwas falsch eingeschätzt. Daher freue ich mich, dass ich hier nun die Erfahrungen von den großen Familien-Blogger präsentieren kann.

Diese Erfahrungen sollen aber nur eine Anregung sein und zeigen, dass jedes Kind verschieden ist und es nicht die eine Liste gibt.


Kathrin von MOMazing.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

“Teure Wundschutzcreme und Feuchttücher” waren für uns überflüssig. Wir haben den Tipp unserer Hebamme befolgt und sind mit Olivenöl und Wattepads super-gut zurecht gekommen. Feuchttücher kamen anfangs nur unterwegs zum Einsatz.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.<

…dass wir unbedingt “ein Pucktuch” brauchen. Mit einem einfachen Tuch zu pucken, ging mir nie leicht von der Hand, deshalb habe ich unser praktisches Pucktuch geliebt – es hat uns einige Zeit zum Entspannen und Atemholen geschenkt.

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Eva von Kleinstadt.ch

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Zwillingstrage von Weego. Glücklicherweise haben wir sie nur gemietet, denn die Trage war absolut unpraktisch. Zuerst waren die Kinder zu klein, als sie dann reingepasst hätten war das ganze aber schon viel zu schwer, als dass man sich einigermassen bequem hätte bewegen können.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Wir wären froh gewesen um eine Babyhängematte (Dondolo oder ähnlich), auch nur um sie leihweise auszuprobieren. Viele unserer Freunde schwören darauf, wir haben sie leider erst zu spät entdeckt…

Hier geht es zum Blog Kleinstadt von Eva und ihrer persönlichen Erstausstattung-Liste


Litsa vom MamaPapaEmma.com

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Oh eine ganze Menge …

Aber das mit Abstand überflüssigste ist das Kinderbett … Sie hat genau 6 Wutanfälle darin bekommen und wir schlafen heute (sie ist 18 Monate) immer noch glücklich, alle zusammen im Familienbett … Das Kinderbett ist der sperrigste und teuerste Behälter für ungebügelte Wäsche den ich je hatte …

Die Babycam… Die Idee der Babycam ist super, aber als überängstliche Mama vom ersten Baby, habe ich immer auf den Bildschirm der Kamera geschaut, um dann ganz schnell ins Zimmer zu flitzen um mich zu überzeugen, dass die Kamera nicht lügt… Ja,ja es ist mein erstes Baby …

Schuhe für Neugeborene… Ein Paar ist absolut ausreichend… Kein Neugeborenes braucht 6 paar Schuhe…

Spucktücher… Ich habe nie auch nur eins gebraucht… Meine Kleine wurde 12 Monate voll gestillt und hat nicht einmal gespuckt.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Eine Milchpumpe… Da sie leider unerwartet für die ersten 20 Tage nicht gestillt werden konnte musste ich die Milch abpumpen. Die Milchpumpe hilft auch, wenn man während des Stillens krank wird und z. B. Antibiotika nehmen muss.

Hier geht es zum Blog Mama Papa Emma von Litsa

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Eva von MamasReiseHacks.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Wir haben sie damals im Krankenhaus gesehen. Die genialste Erfindung überhaupt! Dachten wir. Unser Sohn lag in seinen ersten Wochen in so einem “Wärmekasten” – verkabelt, nackig und mit Windeln mit Urinstandsanzeiger. Diese Windeln haben wir uns natürlich sofort besorgt. Zu Hause guckten wir uns an: Welcher Idiot bezahlt denn für sowas mehr Geld? Unter Body und Strampler war das so ziemlich das nutzloseste was wir je gekauft hatten.

Meine Schwiegermama hatte uns komplett mit Babykleidung eingedeckt. Mega praktisch! Oder nicht? Mit Schweißperlen auf der Stirn hab ich’s endlich geschafft. Die kleinen Ärmchen durch die schicke Jacke gefädelt. Der Kleine sah wirklich keck aus. Für 3 Minuten. Dann kam das nächste Bäuerchen und die Jacke war voller Milch. Ich wische mir die Schweißperlen von der Stirn und fädele die Ärmchen wieder raus. Bei Babyklamotten gilt bei uns in Zukunft: Strampler statt Schweißperlen! Schicke Babykleidung mag zwar süß aussehen, aber besonders am Anfang macht sie dir das Leben echt schwer.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Windeln wechseln ist definitiv unsere Lieblingsbeschäftigung wenn wir unterwegs sind. Ich steh im Wickelraum unseres Shopping Center. Großzügig ausgestattet mit einem Tisch und einem Waschbecken.  Das Baby in der einen Hand, das Handtuch zum drauflegen in der anderen. Die neue Windel im Mund. Und wo sind nochmal die Feuchttücher? Ich wühle in meiner Wickeltasche. Die Windel fällt mir runter. Aaargh! Beim Vorbereiten unserer Elternzeitreise stolpere ich dann über die Lösung für mein Problem. Der Wickelmax. Der Wickelmax ist eine Wickelunterlage zum mitnehmen, aus Stoff, wo Windeln, Creme, Feuchttücher und Wechselbody rein passen. Und alles mit einem Griff, in einer Hand. Dieses Teil macht das Windel Wechseln zum Kinderspiel, egal ob im heimischen Shopping Center oder am Strand von Sydney. 

Socken! Jeder der nicht weiß was er mitbringen soll, schenkt uns Socken. Aber eigentlich ist das auch ganz gut so, denn wir verlieren täglich mindestens eine… Irgendwann gehen wir dazu über, dem Kleinen zwei verschiedene Socken anzuziehen. Weil wir keine passenden mehr haben. Jetzt, beim zweiten Kind, hab ich die Lösung für den Sockenwahnsinn gefunden. Ein super Geschenk für neue Eltern. Socks-On. Mit diesen Sockenhaltern fallen (zumindest bei uns) die Socken tatsächlich nicht mehr ab. Und schick sehen sie auch noch aus :-) 

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Julia von Flausenkind.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Kinderwagen: In den ersten 6 Monaten hat unser Baby den Kinderwagen gehasst. Er wollte nicht darin schlafen oder liegen, weil er so seine Umwelt nicht sehen konnte. Also hatten wir ihn hauptsächlich in der Babytrage. Das war auch praktischer, wenn es regnete und unser Baby die Umwelt auch sehen konnte. Außerdem ist es erschreckend, wie viele Orte nicht barrierfrei sind. In unserem Viertel sind zum Beispiel in jedem Ladengeschäft Treppen. Im Winter ist eine Babytrage mit zugehörigem Jackeneinsatz (z.B. von Kumja) auch viel praktischer, da man das Baby nicht so dick anziehen muss.

Nuckel: unser Baby wollte nie einen Nuckel haben. Jetzt benutzt er den Nuckel als Spielzeug und nagt daran herum. Vielleicht war das also doch keine schlechte Anschaffung.

Fläschchen: Wir hatten die sehr guten Flaschen von Philips Avent und haben verschiedene andere Flaschen ausprobiert. Unser Baby wollte nur die Brust. Als unser Baby vier Monate alt war, haben wir ihm aus Spaß einen Becher gegeben und er hat prompt daraus getrunken. Als er die Flasche dann mit 5/6 Monaten komplett alleine halten konnte, hat er sich damit wieder angefreundet. Doch als Erstausstattung hätten wir keine Fläschchen gebraucht. Zumindest nicht gleich drei Fläschchen, sondern nur eine, falls das Stillen nicht klappt.

Babypflegeprodukte: Wir haben ungefähr 20 Shampoo- und Lotionflaschen für unser Baby geschenkt bekommen. Doch das erste Mal haben wir Shampoo benutzt als unser Baby ca. ein halbes Jahr alt war und dann auch nur einen kleinen Klecks. Lasst euch lieber Gutscheine für Drogerien schenken.

Kuscheltiere: Wir haben sehr viele Kuscheltiere geschenkt bekommen und unser Baby konnte erst mit mit fast einem Jahr etwas damit anfange. Dann allerdings zum Spielen und nicht zum Kuscheln. Leider fusseln auch einige Kuscheltiere und wir hatten Angst, dass er die Haare isst.

Babywiege: Als Familienerbstück ist eine Babywiege besonders schön und kann im Wohnzimmer als Tagesbett genutzt werden. Extra kaufen muss man eine Wiege allerdings nicht. Unser Neugeborenes hat in seinem großen Gitterbettchen geschlafen, das höhenverstellbar ist. So lag er direkt auf der Höhe unseres Bettes, wir konnten ihn ohne Umstände berühren und wir mussten nachts nicht extra aufstehen, um ihn aus seinem Bettchen zu holen. Er schlief auch besser, da er direkt neben uns lag.

Krabbeldecke: Zum Zudecken im Kinderwagen ist eine Decke sehr praktisch an kalten Wintertagen. Ins Bettchen sollte man wegen des plötzlichen Kindstods die Decke aber nicht benutzen. Eine Krabbeldecke haben wir später auch nicht gebraucht, da es beim Robben und Drehen eher behindert, wenn die Decke verruscht.

Wickeltasche: Wir haben als Wickeltasche eine alte Umhängetasche umfunktioniert. Da passt wesentlich mehr rein als in die meisten Wickeltaschen. Wenn man aufs Geld gucken muss, dann kann man auf eine Wickeltasche verzichten. Ein normaler Rucksack ist meist weniger umständlich und nicht so sperrig. Der Vorteil eines Rucksacks ist, dass man das Baby schneller auf den Arm nehmen kann und die Wickeltasche nicht im Weg ist. Wenn man sich mit Wickeltasche, Baby und Winterjacke durch eine Tür zwingt, merkt man wie schmal viele Türen sind.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Babytrage: Das war unser absoluter Lebensretter in den ersten Monaten. Wir haben uns die Babytrage als alternatives Transportmittel gekauft und sie ständig in der Wohnung getragen. Am Anfang braucht ein Neugeborenes aber viel Nähe und unser Baby konnte oft nur in der Trage beruhigt werden. Spätestens in Kombination mit den Gymnastikball war unser Baby beruhigt. Praktisch ist auch, dass man beide Arme frei hat und so essen, auf Toilette gehen, lesen oder Wäsche waschen kann. Wichtig ist, dass ihr eine gute Trage holt, bei der Rücken und die Beinchen in der richtigen Position sind. Die festen Tragerucksäcke sind meist sehr ungünstig, weil man z.B. den Steg zwischen den Beinen nicht verstellen kann. Eine Tragetuch ist bei den Männern oft nicht so beliebt, da es einige Übung erfordert. Es gibt aber viele Zwischenlösungen und tolle Trageberatungen. Unsere Trage von Fräulein Hübsch kann ich allen ans Herz legen.

Stillzubehör: Ein Baby hat viele Phasen und muss erst lernen wie viel es trinken kann und will. Hinzu kommen die Wachstumsphasen, an die sich die Brust mit Verzögerung anpasst. Also produziert die Brust mal zu viel und mal zu wenig Milch. Dazu hatte ich immer Pfefferminztee zur Verringerung der Milchmenge oder Hopfentee (Glückstee) zur Erhöhung der Milchmenge im Haus. Wenn das Ausstreichen der Milch nicht hilft bei zu vollen Brüsten, dann hilft eine Milchpumpe. Die Milch kann man dann in Eiswürfelbehälter aus Silikon* einfrieren und so leichter auftauen und gleich portionieren. Der Eiswürfelbehälter ist auch gleich für die Breizeit sehr praktisch.

Heilwolle und Bepanthen: Für den wunden Babypopo. Zinksalben oder Ähnliches haben bei unseren Baby nicht geholfen. Bepanthen hat jede Wunde weg gezaubert. Heilwolle gibt es in der Apotheke und wird mit in die Windel gelegt, damit die Windel trockener bleibt.

Heizstrahler: Ich muss zugeben, dass unsere Hebamme uns gesagt hat, dass wir unbedingt einen Heizstrahler brauchen. Wir haben nur nicht gehört und uns erst einen Heizstrahler gekauft, nachdem unser Baby schon eine Woche alt war. Es war wesentlich entspannter unter der Lampe und das rote Licht hatte zusätzlich einen Unterhaltungsfaktor. Wir haben gleich einen Heizstrahler mit Ständer gekauft, sodass wir ihn überall hin stellen können. So konnten wir unser Baby auch in seiner Kuschelecke nackig strampeln lassen und nebenbei einem wunden Po vorbeugen.

Unterhaltung für ein Neugeborenes: Es ist definitiv falsch, dass Neugeborene noch nichts wahrnehmen. Unser Neugeborenes hatte sehr viel Spaß an Luftballons, die wir an die Decke gehangen haben. Dann musste er nicht immer auf eine weiße Decke starren und hatte einen größeren Abstand zum Auge als im Activity Center. Als er sechs Wochen alt war, konnte er anhand einer Schnur am Händchen oder Füßchen die Luftballons selbst bewegen und er hat sich gefreut wie ein Schneekönig. Glöckchen an die Händchen und Füßchen bringen den Kleinsten auch sehr früh Freude. Super war auch das Activity Center, an dem wir immer wieder neue alltägliche Sachen angehangen haben.

Vorbereitung auf das große Spucken: Fünf Spucktücher haben bei uns nicht gereicht. Wer nicht gerade täglich waschen möchte, sollte eher 10 Spücktücher kaufen. Man braucht sie nicht die ganze Zeit, doch in den Wachstumsphasen hat unser Baby vermehrt gespuckt. In diesen Phasen war unser Wäschetrockner immer voll. Außerdem benötigt Frau in dieser Zeit mindestens vier Still-BHs, da auch die gerne vollgespuckt werden. Praktisch ist auch ein zweiter Bezug für das Stillkissen und waschbare Bezüge für die Couch.

Hier geht es zum Blog Flausenkind von Julia und dem Facebookauftritt von Flausenkind

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Yasmin von DieRabenmutti.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Bei der Erstausstattung habe ich bei unserer ersten Tochter jede Menge unnötiges Geld ausgegeben, da von der Werbung immer wieder suggeriert wird, dass man Gegenstand X brauchen würde. Da waren wir beim zweiten Kind schon schlauer: Bei unserer kleinen Maus haben wir daher auf den Wickeltisch, einen Laufstall, ein Babybett, einen Stubenwagen, eine (elektrische) Babywippe, (zu viel) Spielzeug und zu viele Klamotten in Babygröße verzichtet. Generell braucht das Baby auch kein eigenes Zimmer, denn es schläft im Familienbett und ist ohnehin immer bei mir. Wenn ich sie ablegen möchte, lege ich sie auf den Boden und sie krabbelt umher. Damit haben wir enorm viel Geld gespart und konnten in dir wirklich wichtigen Dinge investieren!

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Unverzichtbar ist für uns die Federwiege mit dem swing2sleep Motor! Gerade für Schreibabys oder schlechte Schläfer ein Segen. Sie ersetzt außerdem das Babybett (tagsüber) beziehungsweise den Stubenwagen. Wenn ich gewusst hätte, wie wundervoll sie funktioniert, hätte ich schon bei unserer Großen alle Ersparnisse für eine solche Wiege hergegeben. Weiterhin und absolut notwendig empfinde ich einen Reboarder als Folgesitz zur normalen Babyschale. Selbst die Große fährt mit 4 Jahren noch immer rückwärts. Ebenfalls praktisch sind eine Babytrage (vorzugsweise mit Tragetuchstoff), unser Nomi-Hochstuhl mit Babyaufsatz (er wächst bis zur Schule mit) und ein Stillkissen.  Am allerwichtigsten ist aber: Eine Extra-Portion Geduld, viel Liebe und die Unterstützung aus dem Freundes-/Familienkreis. Das kann man nicht kaufen, ist aber das Wertvollste was junge Eltern besitzen können.

Hier geht es zum Blog Die Rabenmutti von Yasmin und ihrer persönlichen Erstausstattungsliste


Anna von FamilieMotte.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Der Heizstrahler über dem Wickeltisch. Bei der Großen haben wir ihn noch genutzt, allerdings heizte er mehr Mamas und Papas Stirn auf, als das Baby. Bei den Zwillingen haben wir gleich von Beginn an darauf verzichtet. So kalt ist es in unserer Wohnung nun auh wieder nicht. Außerdem lässt man ja sein Baby im Winter auch nicht stundenlang nackig irgendwo rumliegen. Überflüssig war außerdem ein Gläschenwärmer für unterwegs, der sich auch im Auto anstecken lässt. Haben wir nie gebraucht, denn letztlich findet sich immer irgendwo eine Möglichkeit ein Gläschen oder die Flasche warm zu machen.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Was wir als unverzichtbar empfanden: das Anstellbettchen. Darin haben alle drei Kinder super geschlafen und mir blieb zum Stillen das Aufstehen erspart. Außerdem hätten wir nicht verzichten wollen auf das vielseitig einsetzbare Stillkissen und die Babywippen. Auch das Newborn-Set für den Hochstuhl war superpraktisch. So konnten die Kinder mit am “Tisch sitzen” beim Essen und wir hatten sie trotzdem prima im Blick.

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Danielle von Gewuenschtestes-Wunschkind.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Wir hatten von einem Freund einen Laufstall geerbt – keins meiner Kinder lag länger als eine Minute zufrieden darin. Die Katze hingegen fand ihn super, weil sie hier sicher vor den Krabblern war. Letztlich war er nichts anderes, als eine Ablagefläche, auf der sich allerlei Kram sammelte.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

In den ersten Lebensmonaten war die Federwiege unsere Rettung, weil meine Kinder nur bei Bewegung schliefen. Tagsüber trug ich sie gerne durch die Gegend – nachts hat diese Arbeit zum größten Teil unsere Federwiege übernommen.

Hier geht es zum Blog das gewünschteste Wunschkind von Danielle


Rebecca von Slow-Mami.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Ich erwartete Zwillinge. Ich kannte niemanden mit Zwillingserfahrung und hatte all mein Wissen nur aus Büchern. Ich war überhaupt die erste im Freundeskreis, die schwanger geworden war. Völlig überflüssig waren unsere 2(!) Stubenwagen. Meine Mutter hatte sie wärmstens empfohlen. Sie sahen natürlich super süß aus, doch sie standen eigentlich nur im Weg herum. Im Endeffekt lagen meine Babies immer mit bei mir im Ehebett. Und tagsüber lagen sie mit vielen Decken und Kissen gemütlich mit mir zusammen im Wohnzimmer auf dem Fußboden. Die Stubenwagen waren leider pure Platz- und Geldverschwendung

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Ein größeres Ehebett! Aus oben genannten Gründen hätten wir dringend ein mindestens 200cm breites Bett anschaffen müssen. Alternativ wäre auch ein Ehebett im Kinderzimmer sinnvoll gewesen, weil ich mich manchmal selbst mit den Kindern dorthin ausquartiert habe, damit mein Mann im Elternschlafzimmer mal in Ruhe schlafen konnte.
Ich habe viele Nächte auf einer billigen Rollmatratze auf dem Kinderzimmerfußboden verbracht und kam mir dabei manchmal wie ein Campingtourist in meiner eigenen Wohnung vor. Ein übergroßes Ehebett und ein großes Bett im Kinderzimmer wäre wunderbar gewesen! Manchmal gab es Tage, da haben wir Erwachsenen uns mit in das kleine Gitterbettchen gezwängt, damit unsere Mädels besser schlafen können. Im Nachhinein denke ich gerne an die Zeit zurück, denn es sah immer niedlich aus, wenn mein 110kg schwerer und 1,90m großer Mann gemeinsam mit meinen Töchtern in dem kleinen Ikea-Gitterbettchen lag – aber nichtsdestotrotz würde ich jedem Elternpaar ein größeres Bett wärmstens empfehlen.

Hier geht es zum Blog Slow Mami von Danielle


Katharina von Wir-Sind-Unterwegs.com

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Also gar nicht gebraucht hätten wir den Kinderwagen, da wir unser Tragetuch geliebt haben und die Kinder ständig in diesem waren.<

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Und was man uns hätte vorher sagen können… puh. Ehrlich gesagt waren wir super versorgt. Hauptsache stoffwindeln, ein paar Anziehsachen und das Tuch. 

Hier geht es zum Blog Wir Sind Unterwegs von Katharina


Rike von Mamaherz.Wordpress.com

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Was ich vor der Geburt schon gekauft habe, war eine Milchpumpe. Ich wollte unbedingt stillen, wollte aber auch meine Freiheit mich ab und zu ohne Kind mit Freunden zu treffen nicht verlieren. Also bin ich los gerannt und habe ein Starterset Flaschen inklusive Milchpumpe gekauft. Leider war bei mir nach zwei Monaten stillen die Milchbar bereits geschlossen. Mein Körper stieß hier an seine Grenzen, obwohl ich echt viel probierte. Somit landete auch die Milchpumpe ind er Tonne. Ich kann nur sagen, kauft euch keine Milchpumpe bvor euer Kind da ist. Das gehört zu den Dingen, die man nicht schon da haben. muss. Wenn man es braucht ist eine Milchpumpe schnell besorgt. 

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Zu den Dingen, die wir uns beim zweiten Kind angeschafft haben, was wir beim ersten Kind auch schon hätten holen sollen, ist definitiv ein Babyaufsatz für einen Babystuhl. Wir haben den Stokke Tripp Trapp. Für diesen gibt es verschiedene Erweiterungen. Beim ersten Kind hatten wir nur den Babysitz, den man erst benutzen konnten als unser Baby gesessen hat. Dabei wollte sie immer mitten drin sein und gerne mit am Tisch sitzten.

Alle Kinder haben irgendwie immer, wenn wir uns zum essen an den Tisch gesetzt haben, iren Schlaf unterbrochen und nach Aufmerksamkeit geschriehen. Bei Kind Nummer eins haben wir dann dei Babyschale mit an den Tisch gestellt. Was echt nicht optimal war. Für den Stokke Trip Trap gibt es auch einen Newborn sitz, den wir dann beim zweiten Kind auch gekauft haben und ich muss sagen, wir haben uns geärgert es nicht von Anfang an gekauft zu haben. Ich kann also nur empfehlen den extra Betrag in einen Newborn Aufsatz zu investieren.

Hier geht es zum Blog Mamaherz von Rike

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  • Die Babyschale ist aus hochwertigem Kunststoff.
  • Die abnehmbare Polsterung ist bei 40 Grad maschinenwaschbar.
  • Von Geburt bis 9 kg

Natascha von Day-Dreamin.com

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Absolut unnötig waren für uns Schlafanzüge und Strampler mit Fuss. Wir hatten einige und haben keinen Einzigen benutzt, da unsere Tochter von Beginn an lange Beine hatte und sie schlichtweg nicht rein gepasst hat.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Warum hat uns keiner gesagt, dass eine Babywippe doch richtig praktisch. Ich habe gedacht, dass ich sowas nicht brauche, da es überflüssig ist. Im Nachhinein wäre es doch echt praktisch gewesen und ich bereue es, die Babywippe nicht gekauft zu haben.

Hier geht es zum Blog Daydreamin von Natascha


Maru von PrincessAttitude.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Babyphone – beide Kinder haben von Anfang an bei uns im Familienbett geschlafen und wir waren maximal im Nebenzimmer und haben jeden Mucks gehört auch ohne Babyphone
Schnuller – haben unsere (Still-)Kinder entschieden abgelehnt

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Survival-Gürtel für Spuktücher – da hat man unzählige und wenn das Kind spukt ist keins auffindbar – wer kennt es noch? :)
Sitzsack – super praktisch zum Baby im Bad ablegen, oder überhaupt irgendwo ablegen, weich und zurecht knautschbar – nur nie unbeaufsichtigt lassen wegen Erstickungs- und Überhitzungsgefahr

Babyschale für den Tripp Trapp – hatten wir erst beim zweiten Kind und war super praktisch, weil ich so auch mal essen konnte ohne Baby auf dem Arm und sie trotzdem dabei sein konnte
Babytrage – in unserem Fall eine Manduca
Wärmedecke – nicht fürs Kind, sondern für Eltern mit Rückenschmerzen vom vielen Kind tragen ;)

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Olga von Nochsonemutti.com

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Was wir definitiv nicht gebraucht haben, war die Masse an Klamotten die wir geschenkt oder teilweise besorgt haben. 
Wir hatten einfach zu viele Sachen in den Größen 58 und 62 und ich war nur am aussortieren und umräumen. 

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Was wir zu Beginn nicht hatten, war ein Nasensauger. Beim Großen haben wir das auch lange Zeit nicht gebraucht, aber der Kleine hat sich relativ schnell einen Schnupfen geholt und sich bei dem Großen angesteckt. Da war der Nasensauger, den man an den Staubsauger andockt Goldwert. Keiner kriegt die kleinen Schnupfnasen so effektiv sauber. 

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Janin von Mamaleben.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

Hätte uns mal vorher jemand gesagt, dass…. unser Baby nicht wie von mir völlig pragmatisch und falsch gedacht, in seinem eigenen Bett schläft, sondern das komplette erste Lebensjahr abwechselnd im Beistell-Bett oder im Familienbett verbringt, hätten wir uns die Anschaffung des Baby-Betts komplett schenken können. Zum Glück hatten wir dies günstig gekauft und nach einem Jahr hielt unser Sohn zumindest mal seinen Mittagsschlaf darin. Nun, mit fast 2 Jahren, ist das Bett endlich, immer noch in Abwechslung mit dem Familienbett, in Gebrauch. Als Beistell-Bett haben wir übrigens die Babywanne des Kinderwagens genutzt und kein extra Bett gekauft.

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

Hätten wir vorher gewusst… wie groß unser Sohn werden wird, hätten wir definitiv einen geräumigeren Kinderwagen gekauft. Damals ging ich nach Optik, heute würde ich nach Praxis-Tauglichkeit gehen. Mit fast 1,5 Jahren war die Sitz-Einheit unseres Kinderwagens für den Kleinen eigentlich schon zu klein. Aber da ich ihn rückwärts gerichtet schieben kann, nutzen wir ihn so lange wie möglich. 

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Miriam von HowIMetMyMomlife.de

Erstlingsausstattung – Dies haben wir gar nicht benötigt. “……” war für uns total überflüssig.

– mehrere Schlafsäcke (man muss anfangs so oft Windeln wechseln, da stört ein Schlafsack nur)
– Cremes und andere Pflegeprodukte (an Babys Haut kommen nur Wasser, Weleda Calendula Creme und Muttermilch)
– Babyschühchen (sehen gut aus, sind aber vollkommen unpraktisch und fallen sowieso ständig ab)

Erstlingsausstattung – Warum hat uns keiner gesagt, dass wir “…..” unbedingt brauchen.

– eine Babywippe (100 Punkte für die von Babybjoern)
– eine Babytrage oder ein Trageschal (erleichtert Mama den Alltag wenn das Baby sich nicht ablegen lässt)
– eine App mit “weißem” Rauschen (hilft Babys wunderbar beim einschlafen)

Hier geht es zum Blog von How I Met My Momlife von Miriam

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  • WIPPFUNKTION EIN-UND AUSSTELLBAR: Die Standfüße am Gestell der Babywiege können bei...
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